Inner Festival Tribe
Werte

Das Modell

Das Modell hinter den acht Farben

Die acht Farben gehen auf Spiral Dynamics zurück, ein Modell von Don Beck und Christopher Cowan, aufgebaut auf der Forschung des Psychologen Clare W. Graves. Es beschreibt, wie sich Werte und Weltbilder von Menschen und Gesellschaften entwickeln. Inner Festival Tribe nutzt es als Landkarte, nicht als Wahrheit.

Ich und Wir im Wechsel

Die Stufen pendeln zwischen zwei Polen hin und her, wie eine Welle oder eine Spirale. Auf einer Ich-Stufe geht es um dich selbst, auf einer Wir-Stufe um die Gemeinschaft:

  • Ich: Beige, Rot, Orange, Gelb
  • Wir: Lila, Blau, Grün, Türkis

Jede Stufe gleicht aus, was der vorigen gefehlt hat. Rot befreit das Ich aus der Gruppe von Lila. Blau gibt der Kraft von Rot eine Ordnung. Orange befreit sich aus den Regeln von Blau. Grün holt die anderen zurück, die Orange aus dem Blick verloren hat. Mit jeder Runde dreht sich die Spirale eine Ebene höher.

Keine Farbe ist besser

Jede Stufe ist eine Antwort auf bestimmte Lebensumstände, und jede hat eine gesunde und eine ungesunde Seite. Ein gesundes Blau ist mehr wert als ein ungesundes Grün. Neue Stufen ersetzen die alten nicht, sie bauen auf ihnen auf. Du brauchst Beige jeden Tag, egal wie weit du schon gekommen bist.

Farben sind keine Etiketten

Kein Mensch „ist“ eine Farbe. Du trägst alle in dir, und je nach Situation steht eine andere im Vordergrund: bei der Arbeit vielleicht Orange, in der Familie Lila, im Streit Rot. Sobald du sagst „Der ist halt so Grün“, wird aus der Landkarte eine Schublade. Nutze die Farben für dich, nicht gegen andere.

Ein lebendiges Modell

Die Stufen haben keine scharfen Grenzen. Sie fließen ineinander, und Entwicklung verläuft nicht wie auf einer Treppe. Auch die Zuordnung zu Lebensphasen ist ein Bild, keine Regel. Die beste Frage ist nicht „Welche Farbe bin ich?“, sondern: Welche Farbe braucht diese Situation gerade?

The model behind the eight colors

The eight colors are based on Spiral Dynamics, a model by Don Beck and Christopher Cowan, built on the research of psychologist Clare W. Graves. It describes how the values and worldviews of people and societies develop. Inner Festival Tribe uses it as a map, not as the truth.

Self and We, back and forth

The stages swing between two poles, like a wave or a spiral. A self stage is about you, a we stage is about the community:

  • Self: Beige, Red, Orange, Yellow
  • We: Purple, Blue, Green, Turquoise

Each stage balances what the one before was missing. Red frees the self from the group of Purple. Blue gives the power of Red an order. Orange frees itself from the rules of Blue. Green brings back the others that Orange lost sight of. With every round the spiral turns one level higher.

No color is better

Each stage is an answer to certain life conditions, and each has a healthy and an unhealthy side. A healthy Blue is worth more than an unhealthy Green. New stages do not replace the old ones, they build on them. You need Beige every day, however far you have come.

Colors are not labels

Nobody "is" a color. You carry all of them, and depending on the situation a different one comes forward: at work maybe Orange, with family Purple, in a fight Red. As soon as you say "He's just so Green", the map becomes a box. Use the colors for yourself, not against others.

A living model

The stages have no sharp borders. They flow into each other, and development does not go up like a staircase. Linking stages to phases of life is an image, not a rule. The best question is not "Which color am I?" but: Which color does this situation need right now?

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