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Wie geht es deinem Tier?

Stell dir vor, dein Körper ist ein Tier, das dir anvertraut ist. Wie hast du heute für es gesorgt? Eine Minute.

Die Grundlagen

Kurz und gut belegt. Kein Perfektionismus: Schon ein kleiner Schritt in einem Bereich macht einen Unterschied.

Schlaf

Die meisten Erwachsenen brauchen sieben bis neun Stunden. Noch wichtiger als die Länge ist der Rhythmus: möglichst jeden Tag zur ähnlichen Zeit ins Bett und aufstehen, auch am Wochenende. Ein dunkles, kühles Zimmer und eine halbe Stunde ohne Bildschirm vor dem Schlafen helfen.

Trinken

Als Richtwert gelten für Erwachsene etwa 1,5 Liter am Tag aus Getränken, am besten Wasser oder ungesüßter Tee. Bei Hitze und viel Bewegung mehr. Ein Glas Wasser in Sichtweite ist der einfachste Trick.

Essen

Viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkorn, wenig stark verarbeitete Lebensmittel. Eine einfache Faustregel: die Hälfte des Tellers Gemüse und Obst. Und so oft wie möglich in Ruhe essen, ohne Bildschirm.

Bewegung

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Erwachsenen mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche, etwa zügiges Gehen oder Radfahren. Ihre Botschaft dazu: Jede Bewegung zählt. Zehn Minuten sind besser als keine.

Licht und Natur

Tageslicht, besonders am Vormittag, hilft der inneren Uhr und damit dem Schlaf am Abend. Zeit im Grünen senkt in vielen Studien Stress. Auch ein kurzer Gang durch den Park zählt.

Ruhe und Stress

Langsames Atmen, bei dem die Ausatmung länger ist als die Einatmung, beruhigt den Körper nachweislich. Wenn der Griff zur Zigarette oder zum Handy kommt: erst ein paar Minuten nach draußen, ins Grüne oder bewusst atmen. Und ein Ort, an den du dich zurückziehen kannst, ist kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis.

Allgemeine Hinweise, kein medizinischer Rat. Wenn dir etwas über längere Zeit fehlt, etwa Schlaf oder Appetit, sprich mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt.